Mit der mobilen Felddatenerfassung (FDE) können Flächen komfortabel vermessen und mit den zentral vorgehaltenen GIS-Daten verglichen werden. Die zu prüfenden Flächen stehen während der GPS-gestützten Datenerfassung direkt auf dem mobilen Gerät zur Verfügung. Die auf dem mobilen GIS ArcPad von ESRI basierende Anwendung bietet zudem zusätzliche praktische Konstruktionswerkzeuge. FDE wurde im Rahmen der GIS-Einführung in der Landwirtschaft für das "Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU)" entwickelt.
GIS-Daten vor Ort verwalten
Die Kommunikation zwischen dem zentralen GIS und der mobilen Komponente geschieht über eine eigenständige Schnittstelle (PAVO), die die Daten als "Shape-Files" exportiert bzw. später wieder importiert. Der zuständige Sachbearbeiter wählt dort die zu kontrollierenden Areale aus und erstellt daraus Messaufträge. Diese werden dann auf den mobilen Client — z. B. einen PDA oder Laptop — übertragen. Der Vor-Ort-Kontrolleur hat zudem die Möglichkeit, auf dem mobilen Client Rasterdaten zur besseren Orientierung im Gelände einzubinden.
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Umfassende Konstruktionsmöglichkeiten
Alle erfassten Daten werden einem Messauftrag zugeordnet, um später den Abgleich der Ergebnisse mit dem zentralen GIS zu ermöglichen. Neben der GPS-gestützten Flächenvermessung kann der Bearbeiter direkt spezielle Sachdaten aufnehmen, wie z. B. die vorgefundene Nutzung der Fläche oder die Anzahl von Tieren.
Eine Besonderheit der FDE-Komponente sind die erweiterten Konstruktionsfunktionen zur Erfassung und Bearbeitung von Messflächen, die standardmäßig nicht in ArcPad integriert sind. So können Linien zu neuen Linien bzw. zu Flächen zusammengesetzt werden. Auch das Teilen von Flächen- und Linien sowie das Schnappen einzelner Punkte in einem definierten Toleranzbereich sind integriert. Auf diese Weise können auch bei schlecht zugänglichem Gelände oder schwachem GPS-Signal gute Messergebnisse erzielt werden.
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