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PAULA: Flächenkontrolle nach EU-Vorgaben

Um die EU-Vorgaben zur GIS-gestützten Flächenkontrolle zu erfüllen, setzt das "Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU)" seit kurzem die Lösung "PAULA" (Plattform für Förder-Anwendungen in den Bereichen Umwelt und Landwirtschaft) ein. Die Anwendung ermöglicht den Nachweis der von Landwirten beantragten Fördermittel. Eine Online-Anbindung sowie eine mobile Komponente zur Vor-Ort-Kontrolle machen PAULA-GIS darüber hinaus zu einer umfassenden Plattform für alle relevanten Geodaten.

 

Verwaltung und Bearbeitung von Förderanträgen im GIS

Bei der Bearbeitung von Förderanträgen im Rahmen des "Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems" (InVeKoS) wird PAULA-GIS  für die Erfassung und Bearbeitung der Geometrien des Referenzsystems, den sog. Feldblöcken, eingesetzt. Die hier verwalteten Referenzdaten dienen als Grundlage für den Abgleich mit den Antragsdaten der jeweiligen Landwirte. Auf Basis dieser ermittelten Flächen werden die Fördermittel der EU vergeben. Darüber hinaus ist die Zugehörigkeit des jeweiligen Feldblockes zu bestimmten Sonderflächen von entscheidender Bedeutung.




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Die Bearbeitung der Referenzdaten erfolgt dezentral durch 25 geschulte Sachbearbeiter in sieben Landwirtschaftsämtern. Die Software wird hierzu am ZIV (Zentrum für Informationsverarbeitung) in Erfurt auf einer Windows Terminalserverfarm unter Citrix installiert. Die Daten werden zentral in einer Oracle 10g Datenbank mit Oracle Spatial und ArcSDE 9 verwaltet. Über eine von INTEND entwickelte Komponente — das Transaktionsmanagementsystem für ArcSDE (TMS) — erfolgt der editierende Zugriff auf diese Daten.

 

 

 

Daten auch über das Intranet verfügbar

Für die Antragsbearbeitung wurde eine Online-Komponente mit einem auf ArcIMS basierenden Viewer integriert. Diese bietet 250 weiteren Sachbearbeitern an 15 Standorten in Thüringen die Visualisierung und Recherche des Datenbestandes.

 

Spezielle ArcGIS-Erweiterung zur Flächenkontrolle

Zur Bearbeitung der Feldblöcke und Landschaftselemente wird mittels Extension eine Fachschale für die mit ArcView 9 ausgestatteten Client-Arbeitsplätze in die Standardoberfläche von ArcGIS integriert. Eine separat einzublendende Werkzeugleiste fasst alle Funktionalitäten zusammen, die speziell für die Bearbeitung der Referenzdaten benötigt werden. Darüber hinaus bietet die Fachschale eine integrierte Qualitätskontrolle durch automatisierte Checks. Natürlich stehen alle Standardfunktionalitäten von ArcGIS weiterhin zur Verfügung.

 

Mobile Komponente zur Vor-Ort-Kontrolle integriert

Für die Vor-Ort-Kontrolle der landwirtschaftlich genutzten bzw. relevanten Flächen im Gelände ist mit der sog. "Felddatenerfassung (FDE)" eine Anwendung auf Basis von ArcPad schon seit Anfang Juni 2005 produktiv im Einsatz. Für die Bearbeitung und Konstruktion von Messflächen wurden hierzu erweiterte Erfassungsfunktionen wie Flächen- oder Linienteilen und Linienverketten programmiert. Die Anwendung dient der Einmessung der Schlagflächen und der anschließenden Prüfung der Übereinstimmung mit beantragten Flächen, die direkt auf dem mobilen Gerät zur Verfügung stehen.

 


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Ihre Vorteile:
  • Zentrale und konsistente Datenhaltung
  • Dezentraler Datenzugriff und -editierung via Intranetlösung
  • Definition von Nutzerrollen und -rechten
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Integrierte Qualitätskontrolle
  • Mobile Komponente zur Vor-Ort-Kontrolle


Technologien:
  • ArcGIS ArcView Clients mit speziellen ArcObjects-Erweiterungen
  • ArcSDE als Gateway zur Datenbank
  • Datenbank Oracle Spatial


Projektpartner:
  • TMLNU, Thüringen
  • IBYKUS, Erfurt
  • ESRI, Leipzig


Weitere Informationen:

INTEND Geoinformatik GmbH

Hauptsitz Kassel:
Ludwig-Erhard-Straße 12
D-34131 Kassel
Tel.: +49 (0)561 316 799 0
Fax: +49 (0)561 316 799 7

Zweigstelle München:
Agnes-Pockels-Bogen 1
80992 München
Tel. +49 (0)89 189 378 450

E-Mail: info(at)intend.de