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"Rettungskette Forst" im Bayerischen Rundfunk


Im Rahmen der Präsentation der neuen "Rettungskette Forst" hat der Bayerische Rundfunk ein Interview mit unserem Geschäftsführer Herrn Michael Zintel sowie dem bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Helmut Brunner durchgeführt. Dabei wurde auch auf die Android-App "Hilfe im Wald" hingewiesen, die INTEND in den kommenden Wochen kostenfrei zur Verfügung stellen will.

 

Im Interview wurde zunächst die Ausgangssituation bei Waldunfällen in Bayern geschildert (In Bayern ereignen sich bis zu 6.000 Waldunfälle im Jahr. Etwa 20 davon enden tödlich. - Quelle: Website BR). Anschließend erfolgte eine Erläuterung der neuen Rettungskette mit den Rettungspunkten (in Bayern gibt es rund 12.000 Rettungspunkte - Quelle: Website BR). Schließlich wurde die Unterstützung bei der Rettung durch den Einsatz der App hervorgehoben.

 

Rettungspunkte spielen vor allem in der Waldbewirtschaftung eine wichtige Rolle in der Rettungskette. Falls ein Waldarbeiter verunglückt, wird dieser zum nächstgelegenen Rettungspunkt gebracht, der das Ziel für den Rettungsdienst darstellt. Die Koordinaten der Rettungspunkte sind den Rettungsdiensten bekannt und so kann der Hilfebedürftige schnellstmöglich versorgt werden.

 

Die App "Hilfe im Wald" zeigt die Rettungspunkte in der näheren Umgebung an und nach Auswahl eines Punktes die entsprechende Entfernung und Richtung.

 

Die „Hilfe im Wald“ App zielt auf einen sehr konkreten Nutzerkreis. All jene, die sich professionell im Wald bewegen, wie Forstwirte, Forstwirtschaftsmeister, Revierförster, Forstamtsleiter, Inspektionsbeamte, Waldbesitzer, Einschlagsunternehmer, Forsteinrichter, Holzeinkäufer und Holztransporteure sind im Wald mit einem Unfallrisiko unterwegs. Die „Hilfe-im-Wald-App“ bringt diesem Nutzerkreis ein deutliches Plus an Sicherheit. Die App soll darüber hinaus Wanderern, Mountain-Bikern, Jägern und Brennholz-Selbstwerbern ein Briefing wie bei den Profis und eine schnelle Hilfe im Notfall bieten.

 

Das komplette Interview finden Sie auf der Website des Bayerischen Rundfunks.